Fragen und Antworten

 

Hier finden Sie die wichtigsten Fragen und Antworten zur Flüchtlingshilfe in Kronberg. Siehe auch Quartalsbericht.

Berichte zur Integration der Flüchtlinge in Kronberg im Taunus

Den aktuellen Bericht zur Integration finden Sie auf der > Webseite der Stadt Kronberg.

Wo sind die Flüchtlinge untergebracht?

Es sind Flüchtlinge in allen drei Kronberger Stadtteilen untergebracht: Im Bettenhaus des Religionspädagogischen Zentrums, im umgebauten Modulgebäude des Hochtaunuskreises neben der AKS sowie in mehreren Privatunterkünften. (Übersicht Unterkünfte).

Wie werden die Flüchtlinge betreut?

Die Flüchtlinge werden in Kronberg von einem Sozialarbeiter der Stadt, einer Sozialarbeiterin der Diakonie sowie ehrenamtlichen Bürgern aus der Flüchtlingshilfe Kronberg betreut. Seitens des Hochtaunuskreises wurde ein umfangreiches Integrationskonzept in Zusammenarbeit mit dem Schulamt, der Polizei, dem Jobcenter und den Trägern erstellt.

Welche Rahmendaten sind im Mietvertrag für das Bettenhaus festgelegt?

Die Evangelische Kirchen in Hessen und Nassau hat das Gebäude für 2 Jahre mit Verlängerungsoption an den Hochtaunuskreis vermietet. Die Belegung ist auf 40 Erwachsende (+ ggf. dazugehörende Kinder), davon max. 30 alleinstehende Männer, begrenzt. Gemeinsam mit dem Hochtaunuskreis wurden Zimmer als Familienbereiche definiert, sodass nur max. 20 Zimmer mit Einzelpersonen belegt werden können. Die Diakonie ist Trägerin der Sozialbetreuung.

Ich möchte helfen, welche Grundsätze muss ich beachten?

Zunächst wichtig: es behutsam angehen lassen. Die Asylbewerber müssen erst einmal ankommen. Danach stehen Gänge zur Meldebehörde und ggf. Bank sowie evtl. erste Einkäufe an, dafür steht die Untergruppe "Erstkontakt" bereit.

Grundsätzlich gilt: der Sozialarbeiter ist die Schnittstelle zu den Flüchtlingen. Durch ihn werden ehrenamtliche Unterstützer angefordert und bei Bedarf eingewiesen. Die Arbeitsgruppe Integration erstellt zu diesem Zweck eine Liste mit Verfügbarkeiten und Einsatzgebieten der Ehrenamtlichen, die im Integrationsdezernat der Stadt Kronberg vorgehalten wird. Erst später können sich direkte persönliche Kontakte ergeben.

Außerdem: die Asylbewerber haben ein Recht auf Privatsphäre. Das bedeutet inbesondere, dass die Unterkunft und einzelne Zimmer nicht eigenständig betreten werden dürfen. Für gemeinsame Treffen stehen Gemeinschaftsräume zur Verfügung.

Und es gilt das Normalitätsprinzip, das heißt, dass die Asylsuchenden sich durchaus mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln selbständig versorgen können und es ggf. auch möchten. Von Zuwendungen an Einzelne wird abgeraten - auch, um nicht Missgunst innerhalb der Flüchtlinge zu schüren.

 

Weitere Informationen: Wegweiser für Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe (Quelle: Hessisches Ministerium für Soziales und Integration)

Welche Unterstützung steht den Flüchtlingen zu?

Anspruch auf normale Sozialleistungen haben nur anerkannte Flüchtlinge. Die Sozialleistungen, die Asylsuchende, Geduldete und zum Teil auch andere Flüchtlinge erhalten, richten sich nach dem Asylbewerberlei­stungsgesetz. Jeder erwachsene Asylsuchende hat Anspruch auf eine Unterkunft über das Sozialamt. Er erhält monatlich 362 Euro brutto (Haushaltsangehörige: 260 Euro) abzüglich einer Nebenkosten-Pauschale. Somit stehen in etwa 330 Euro zur Verfügung, wovon die Kosten für Nahrung, Kleidung, Telefon etc. bezahlt werden müssen. Sie erhalten zudem einen Krankenschein für Behandlungen bei akuten Beschwerden.Flüchtlinge haben keinen Anspruch auf bezahlten Deutschunterricht, weshalb hier die ehrenamtliche Erbringung oder Finanzierung besondere Bedeutung hat. Auch werden z.B. Brillengestelle nicht vom Sozialamt bezahlt.

Welcher Beschäftigung dürfen Asylbewerber nachgehen?

In den Aufnahmeeinrichtungen sollten Arbeitsgelegenheiten insbesondere zur Aufrechterhaltung und Betreibung der Einrichtung zur Verfügung gestellt werden.

Weitere Fragen und Antworten...

...finden Sie auf der Webseite des Landes Hessen > "Flüchtlinge in Hessen".

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FAQ zuletzt geändert am 30.7.2019